Eines
ohne ein Zweites.

Die eine, ungeteilte Realität. Du bist das.
 
Eines ohne ein zweites ist die Übersetzung des Sanskrit-Wortes "Advaita" und meint damit Nondualität.
 
Nondualität ist weder Philosophie, Lehre, Heilmethode oder Religion, vielmehr die Essenz vieler Traditionen, wie des Hinduismus, Zen-Buddhismus, Sufismus und anderer. Sie alle weisen an der Wurzel darauf hin, dass Dualität eine Illusion ist und ein permanentes, persönliches Selbst nicht existiert.
 
Nondualität beschreibt das Bewusstwerden der Einen Realität, in der es keine Trennung gibt zwischen Subjekt und Objekt, einem Ich und der Welt. Diese ungeteilte Realität ist das, was das Kommen und Vergehen von objekthaften Erscheinungen möglich macht, während sie selbst jedoch unberührt bleibt von dem, was erscheint.
 
Der Geist kann über das Wort nicht hinausgehen und so ist jede Beschreibung von Nondualität ein weiteres Konzept. Worte können zwar auf die Wahrheit hindeuten, sind aber nicht das, was sie beschreiben.
 
Im direkten, konzeptlosen Sehen jedoch, wird unser natürlicher Zustand - unsere wahre Natur - erkannt: als selbstwissendes und selbstleuchtendes Gewahrsein, leer von einem persönlichen Selbst. Das Sehen der Dinge wie sie wirklich sind, wird als sehr befreiend erlebt. Du bist das!
 
 
 
Alleinig von meiner Erfahrung kann und möchte ich sprechen und diese mit dir teilen - mit und ohne Worte:

Um deine wahre, nonduale Natur direkt und unmittelbar zu erkennen, brauchst du weder Schriften studieren, einem Meister folgen, energetische Übertragungen empfangen oder übernatürliche Fähigkeiten entwickeln. Natürlich kannst du all tun, wenn es dir Freude macht. Nur erforderlich ist es nicht.

Deine wahre Natur ist "wartungsfrei". Sie ist kein Zustand, der aufrechterhalten, kontrolliert oder korrigiert werden muss. Du bist was du bist, hier und jetzt.

Bedeutet das, es gibt nichts zu tun? Ja und Nein.

Nein, du brauchst nichts tun, um zu sein, was du bist!

Ja, um zweifelsfrei zu wissen was du bist, gilt es an der "richtigen Stelle und auf die richtige Weise" nachzuschauen.

Seit frühster Kindheit wird uns jedoch beigebracht, in Konzepten zu denken, die die Eine Realität überlagern. Im direkten, konzeptlosen Sehen wird deine wahre Natur erkannt und gleichzeitig das, was du nicht bist.
 

Schon Goethe wusste:
"Was ist das Schwerste von allem? Was dir das Leichteste dünkt:
Mit den Augen zu sehen, was vor den Augen dir liegt."

Unsere wahre Natur zu sehen und das Wesen der Dinge wie sie wirkllich sind, ist für die meisten von uns unbekannt. Doch das können wir lernen und weglassen, was wir dachten zu sein, samt all unserer Gedanken über Gott, die Welt und den anderen.